Erster Advent
Von Christine | 27.November 2011
Lied im Advent
Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.
Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.
Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!
Matthias Claudius (1740-1815)
Da ich sonst nichts präsentieren kann, muss ich wenigstens den Adventskranz in all seiner Pracht zeigen. Er ist für meine Verhältnisse recht opulent geraten, aber er gefällt mir. Die Inspiration für die Farbwahl stammt von den Julekulern (von den ich erst eine fertig habe, und die finde ich auch noch nicht so ganz gelungen) und den Dunkelblauen Minikugeln, die es letztens beim Kaffeeröster gab.
Ist auf jedenfall mal was anderes, als mit Äpfelchen und Tannezapfen.
Ansonsten komme ich momentan nicht viel zum Werkeln. Die Nähmaschine steht, schön abgedeckt, in ihrer Ecke und außer den obligatorischen Socken für unterwegs hab ich auch nichts auf den Stricknadeln.
Vielleicht schaffe ich es noch, den geplanten Adventskalender zu basteln. Ich habe ja noch ein paar Tage Zeit.
Ich wünsche allen Lesern eine schöne erste Adventswoche,
Christine
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Julekuler
Von Christine | 15.November 2011
So, die schöne freie Nähzeit ist erst mal vorbei.
((
Mein Referendariat hat letzte Woche begonnen und ich musste die Nähmaschine erst mal beiseite stellen, da ich meinen Schreibtisch jetzt wieder für andere Dinge brauche. Aber ich habe noch einige Ideen im Kopf, die ich vor Weihnachten noch verwirklichen muss. Hoffentlich finde ich die Zeit. Abends bin ich jetzt schon immer ziemlich müde, da ich das frühe Aufstehen so gar nicht mehr gewohnt bin.
Aber zum Stricken ist zwischendurch immer mal ein bißchen Zeit und heute war ich zwischen zwei Seminarterminen sogar mal für zwei Stündchen in meinem Lieblingswollladen.
Dabei hatte ich dieses Projekt:
Gestrickte Weihnachtskugeln aus dem Buch “Julekuler” von Arne und Carlos, das mir eine liebe Freundin zum Geburtstag geschenkt hatte.
Und weil ich sie hoffentlich gleich noch fertig mache und fülle wird dies mein Beitrag zum Creadienstag, auch wenn der schon fast wieder vorbei ist.
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Creadienstag #004
Von Christine | 1.November 2011
Soeben fertig gestellt:

Eine vergrößerte Version der Buttercup Bag, die wahrscheinlich jeder schon kennt. Ich habe den Schnitt im Copyshop auf 130% vergrößert. Jetzt ist es eine ordentliche Handtasche.
Hier zum vergleich mal mit einer Tasche in der Originalgröße, die ich vor ein paar Wochen genäht habe.
Und weil man in so einer größeren Handtasche ja auch einiges verstaut, fand ich es sicherer noch einen Reißverschluß einzubauen.
Das habe ich ähnlich gemacht, wie bei der “Anna”-Taschen, die inzwischen auch fertig ist. Die kann ich hier aber nicht zeigen, weil sie ein Geschenk ist und die zu Beschenkende diesen Blog kennt.
Den Henkel habe ich übrigens auch nach Machwerk-Art verschönert.
Außerdem hab ich noch ein zusätzliches Innentäschchen für mein Handy genäht. Dabei hab ich mich an diesem Tutorial auf Craftster orientiert.
Hier gibts noch mehr Creadienstags-Projekte.
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Creadienstag #003 – Mein Tagesprogramm
Von Christine | 25.Oktober 2011
Heute beginne ich nun endlich mit dem nächsten größeren Projekt. Zumindest was die Länge der Materialliste und die Menge an Schnittteilen angeht, wird es wohl etwas aufwändiger.
Es solle ein Anna-Tasche (von Machwerk) werden. Der Hauptstoff ist ein tief-dunkelbrauner Cord, dazu zwei Bauwollstoffe in Grüntönen. Leider habe ich noch nicht alle Zubehörteile vor Ort. Klettband und Ringe für die Träger sind noch auf dem Weg zu mir. Leider bekommt man sowas ja nicht vor Ort im Stoffladen, so dass mal wieder Dawanda herhalten musste. Da findet man ja wirklich alles.
Ich fang jetzt jedenfalls mal mit dem Zuschneiden an!
Wer sehen will was andere Kreative Dienstags so machen schaut mal beim Creadienstag vorbei
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Tragebilder
Von Christine | 25.Oktober 2011
Wie versprochen sind hier nun die Tragebilder des Schlafanzugs. Das zweite Oberteil ist, wie man sieht, auch fertig. Es ging auch um einiges schneller als das erste.
Jetzt muss ich nur mal schauen, wo ich noch farblich passenden Flanellstoff für eine zweite Hose her bekomme.
Gestern beim Aufräumen hab ich dann noch die beiden schon zugeschnittenen Brusttaschen gefunden. Die hab ich beim Nähen einfach vergessen. Sowas!
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Pyjama Nr.1
Von Christine | 20.Oktober 2011
Der erste von Zweien ist nun fast fertig. Endlich! Bis auf Knöpfe und Gummiband, die ich erst noch besorgen muss.
Tragebilder gibts wenn auch das fertig ist.
Ich muss sagen, dass ich das Nähen des Oberteils ganz schön aufwendig fand. Das mag daran liegen, dass ich noch nie so einen richtigen Kragen genäht habe, oder an den Größenänderungen, die ich dann zwischendurch noch vorgenommen habe. Nun braucht ein Schlafanzug ja nicht unbedingt besonders figurbetont zu sitzen, ein bißchen Bewegungsfreiheit ist schon ganz gut, aber ein Zelt brauche ich beim schlafen auch nicht.
Zur Größenauswahl war laut Anleitung (Schnitt: Simplicity 2821) außschließlich die Brustweite entscheidend und da kam ich auf Größe M. Da war dann aber so viel Spiel drin, dass ich bei jedem Schnittteil mindestens 3 cm weggenommen habe. Zum Glück vor dem Einnähen der Ärmel und dem Zusammennähen der Seitennähte.
Ich habe dafür dann noch einen Brustabnäher eingefügt, was aber nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Den lasse ich, denke ich, bei Oberteil Nr. 2 weg.
Den Kragen finde ich aber ganz gelungen, so für’s erste Mal.
Die Hose war dagegen ein Kinderspiel. Ich hatte sie sowieso schon in S zugeschnitten und hier gabs auch von der Weite her kein Problem. Nur oben habe ich einige Zentimeter weggenommen, weil ich den Bund lieber etwas hüftig trage.
Auf zum Oberteil Zwei!
Für die Hose hat der Stoff nämlich wirklich nicht gereicht.
Kann es sein, dass man nur ganz schwer Flanellstoffe bekommt? Ich habe letzte Woche jedenfalls drei Stoffläden in Köln abgeklappert und die hatte quasi garnichts da. Oder nur eine kleine Auswahl mit irgendwelchen Kinderdrucken.
Noch was nebenbei: Eine Dame im Stoffladen meinte man könne auch Finette nehmen statt Flanell (hatte sie aber auch nichts ansprechendes da). Auf meine Frage was denn der Unterschied zwischen den beiden sei, antwortete sie nur: “Ja, die sind beide aus Baumwolle.”
Hmm. Gute Antwort.
Weiss einer die Richtige?
Ich habe natürlich auch mal geschaut und denke, Flanell ist nicht unbedingt aus Baumwolle, gibt ja auch Woll-Flanell.
Aber was einen Finette nun von einem Flanell unterscheidet weiss ich immer noch nicht.
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Stoffvorrat gesichtet
Von Christine | 14.Oktober 2011
Bei mir lagern noch einige ältere Stoffschätze, die ich vor einigen Jahren erworben habe, als ich gerade meine Aldi-Nähmaschine erworben hatte. Leider ist aus diesen Nähvorhaben nie etwas geworden, da die Maschine ja dann nicht mitgespielt hat.
So zum Beispiel diese zwei Wollstoffe, jedenfalls nehme ich an, dass zumindest ein Wollanteil enthalten ist. Daraus sollten mal Röcke werden und vielleicht werden sie es ja auch noch. Vielleicht eignet sich ja der karierte ja für einen Amy-Rock nach dem Schnitt von Jolijou, der gefällt mir nämlich sehr gut. Ich hätte aber auch noch einen dunkelbraunen Cord, der sich eignen würde.
Zum anderen wären da noch ein paar Baumwollstoffe, die für ein Karnevalskostüm vorgesehen sind. Das werde ich mit Sicherheit bis zum entsprechenden Anlass noch nähen.
Die letzten größeren Stoffstücke sind diese beiden schönen, weichen Flanellstoffe, die ich, wie könnte es anders sein, gerne zu Schlafanzüge verarbeiten möchte.
Die Schnittmuster dafür habe ich auch schon vor einer ganzen Weile erworben. Gestern Nachmittag habe ich angefangen die richtige Größe zu kopieren und außzuschneiden. Jetzt muss ich nur noch die Stoffstücke zuschneiden. Ich habe insgesamt 5 Meter Stoff, hoffentlich reicht das für zwei Schlafanzüge.
Das ist schon ganz schön viel Arbeit mit diesen Schnittmustern, kein Wunder, dass ich mich bisher lieber mit so Kleinigkeiten wie Taschen und Kissen beschäftigt hab.
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Noch ein Täschchen
Von Christine | 13.Oktober 2011
Diesmal ein kleines Kosmetiktäschen mit der gleichen Stoffkombination wie die Tasche aus dem letzten Post.
Der gestreifte Stoff liegt schon seit über zehn Jahren bei mir rum. War, glaube ich, mal ein Schnäppchen bei Buttinette, gekauft in meiner ersten aktiven Nähphase als Teenager. Damals stand ich, nach einem Segeltörn in Holland, sehr auf alles Maritime. Ich wollte mal Kissen draus machen, bin aber wohl nie dazu gekommen.
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Projekt für heute – neues Stricktäschchen
Von Christine | 11.Oktober 2011
Heute nähe ich mir ein neues Stricktäschchen nach der Anleitung von machwerk, die wollte ich schon lange mal ausprobieren. Mein altes Täschen hatt ich nach einer englischen Anleitung gefertigt, dabei sind die Nähte und Nahtzugaben innen offen sichtbar, außerdem habe ich damals zu dünnes Einlagevlies verwendet, sodass sie etwas labberig geworden ist.
Nun also ein neuer Versuch, die Teile sind schon zugeschnitten, also geht’s gleich los.

(Wer findet den Fehler im Bild?)
Achso, dass hab ich gerade entdeckt:
den Creadienstag
der ist wohl neu, da kann ich ja gleich mak mitmachen.
Nachtrag, 21: 20 Uhr:
Es ist fertig. Der Arbeitsaufwand ist deutlich höher als bei der Boxbag, aber dafür ist sie in der Ausarbeitung innen auch deutlich ordentlicher.

Diese hier ist auch deutlich länger als die andere Version, für’s Sockenstrickzeug eigentlich schon ein bißchen groß. Aber man nimmt ja auch mal was anderes mit.
Ich habe außer den im Tutorial angegeben Feinheiten, die ich sehr gut finde keine Verzierungen mehr angebracht. Eigentlich schade, denn ich finde den Korpus nur mit den Streifen etwas langweilig. Irgendein rotes Detail hätte sich da bestimmt noch gut drauf gemacht. Vielleicht finde ich ja noch was zum aufbügeln.
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Fleißarbeit
Von Christine | 11.Oktober 2011
Gestern habe ich endlich mal eine schon lange nötige Arbeit gemacht, die nicht unbedingt spannend war: Ich habe neue Aufhänger an meine Geschirrtücher genäht.
Die bisher genutzten Waschschildchen hatten die letzte Kochwäsche nicht so ganz verkraftet, obwohl auf ihnen ja eben dies angegeben war. Den Rest hat wohl dann das Bügeleisen erledigt, sodass einige richtig zusammengeschnurrt waren. Außerdem waren sie sowieso viel zu knapp für unsere Hakenleiste. Jetzt haben alle ca. 20 Tücher neue Aufhänger, was mich fast den ganzen Nachmittag gekostet hat.
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